Bargeld

Indien: Krieg gegen das Bargeld

Es lohnt sich nach Indien zu schauen. Was dort geschieht, kann in naher Zukunft auch in der Eurozone passieren. Es ist ein ungeheuerlicher Vorgang, der von einem hohen Maß an krimineller Energie zeugt: Die indische Regierung hat über Nacht alle größeren Banknoten, die über 80% des Bargeldbestandes ausmachen für ungültig erklärt. Die alten sollen gegen neue Scheine ausgetauscht werden. Wer alte Scheine gegen neue Scheine tauschen will, muss diese erst auf ein Bankkonto einzahlen. Ein Untausch bar gegen bar ist also nicht vorgesehen.

Geldautomaten mit Schwindsucht – Nur noch 34,- Euro Bargeld pro Tag

Gleichzeitig wurden die Barlimits, die an Geldautomaten abgehoben werden können, dramatisch herabgesetzt. Nur umgerechnet 34,- Euro können Inder noch Geldautomaten pro Tag abheben – und nur 300,- Euro direkt am Bankschalter.

Der indischen Regierung, die diesen Coup unter tatkräftiger Unterstützung der US-Bank Goldman-Sachs ausgeheckt hat, will damit angeblich die grassierende Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung bekämpfen. Wer seine alten Banknoten nicht einzahlt, muss damit rechnen, dass sie wertlos verfallen. Wer sie einzahlt, muss bei größeren Summen hingegen mit Fragen vom Finanzamt rechnen…

Die Wahrheit: Eine Aktion der Bankenmafia um sich das Bargeld der Inder anzueignen.

Tatsächlich geht es darum, die Inder zu zwingen, sich Bankkonten zuzulegen und diese zu benutzen – möglichst unter Verwendung einer Kredit- oder Debitkarte. Denn Geld, dass auf ein Bankkonto eingezahlt wird, gehört in diesem Moment erst einmal der Bank. Der Kunde ist lediglich Gläubiger, der jederzeit auf Rückzahlungbestehen kann.

Es geht der indischen Regierungs- und Bankenmafia also darum, das Bargeld der Menschen in Bankguthaben umzuwandeln. Darum die mickrigen Barlimits. Das Geld soll möglichst auf den Bankkonten verbleiben und der Bargeldumlauf soll drastisch verringert werden:

Bevölkerung leidet unter Geldmangel

Die Aktion wurde logistisch extrem stümperhaft umgesetzt. Es mangelt an neuen Banknoten, die Geldautomaten sind nicht auf die neuen Scheine vorbereitet und die meisten Banken sind hoffnungslos überfordert. 3 Wochen nach dem Beginn der Aktion sind die Verhältnisse in Indien immer noch chaotisch und der wirtschaftliche Schaden dürfte gigantisch sein. Unzählige Klein- und Kleinstunternehmer können ihre Geschäfte nicht mehr öffnen, weil ihre Kunden kein gültiges Bargeld mehr haben. Unternehmen die Kartenzahlungen anbieten, sind völlig überlastet.

Vorsicht: Was heute in Indien passiert, passiert irgendwann auch bei uns!

Wir müssen uns darüber im klaren sein. Was heute in Indien passiert, ist eine Generalprobe für das große Finale in Europa, wenn der Euro vermutlich im Verlauf des Jahres 2017/2018 kollabieren wird. Wir müssen damit rechnen, dass die Finanzmafia aus Regierungen Banken ähnliche Mätzchen auch in Deutschland und Europa zu versuchen. Natürlich ist es trotzdem sinnvoll, Bargeld zu bevorraten. Denn auf Bankkonten ist Ihr Geld noch weniger sicher als als Cash. Man sollte sich aber nicht der Illusion hingeben, das Papiergeld nennenswerte Sicherheit bietet. Papiergeld ist Papier und kann von Regierungen mit einem Federstrich in Altpapier verwandelt werden.

Tipp: Wenn Sie Bargeld in größeren Summen zu Hause haben, dann meiden Sie die großen Scheine. Halten Sie nur kleine Mengen an 100,- EUR-Scheinen. Verzichten Sie ganz auf die 200er und 500er Scheine. Halten Sie den Löwenanteil in kleinen Scheinen. (Nicht größer als 50,- EURO). Größere Scheine sind besonders gefährdet, plötzlich eingezogen zu werden.

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Über den Autor Markus

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